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Die Sklerosierungs- und Proliferationstherapie - Alternative zur Wirbelsäulen-OP

Die Sklerosierungs- und
Proliferationstherapie - Alternative zur Wirbelsäulen-OP Patienten mit chronischen Rückenschmerzen haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, dessen Ende nicht absehbar scheint. Für viele wird der Besuch beim Arzt „um sich die Spritze abzuholen“ zu einem wiederkehrenden Ritual. Doch es gibt Alternativen: Der Bochumer Orthopäde Dr. Robert Oberfeld behandelt seine Patienten mit der Sklerosierungs- bzw. Proliferationstherapie. Wie das funktioniert, erklärte er jetzt im Gespräch mit ORTHOpress.

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Der Hörsturz

Als akuten Hörsturz bezeichnet die Medizin die plötzliche - zum Glück oft vorübergehende - Ertaubung meist auf einem Ohr, gelegentlich auf beiden Ohren. Betroffen sind in erster Linie Menschen, deren Aufgaben sie körperlich und geistig überfordern. Mit einem akuten Hörsturz signalisiert der Organismus nämlich, dass Herz, Kreislauf und Gefäße dem Stress nicht länger gewachsen sind. Bei akutem Hörversagen muss sofort eine ärztliche Behandlung erfolgen. Keinesfalls darf der Patient einige Tage abwarten und weiter arbeiten als sei nichts geschehen. Wenn in den ersten 6 bis 12 Stunden konsequent therapiert wird, lässt sich der Hörschaden in 85 % der Fälle ohne Folgen beheben.

Kann der Arzt keinen Hinweis auf eine mechanische Ursache für den Hörverlust finden, sollte der Patient am besten gleich in die Klinik eingewiesen werden. Nur dort kann man eindeutig klären, was den Hörverlust verursacht hat. Kopf-, Ohr-, und Halswirbelsäulenbereich werden geröntgt. Auch eine neurologische Untersuchung kann erforderlich sein. Ferner sind Blutuntersuchungen notwendig wie die Feststellung, ob eine Stoffwechselkrankheit vorliegt, die zum Hörverlust führt. Bisher wird angenommen, dass es sich beim Hörsturz um eine akute Durchblutungsstörung des Innenohres handelt. Vermutlich verkrampfen sich stressbedingt zunächst die feinsten arteriellen Gefäße. Damit gelangt zu wenig Blut und somit zu wenig Sauerstoff in das Labyrinth des Innenohres. Anders als bei der meniereschen Schwerhörigkeit ist jedoch nicht das Gleichgewichtsorgan der Innenohres betroffen. Das Fehlen von Schwindel und Erbrechen ist daher ein zusätzlicher Hinweis auf einen möglichen Hörsturz. Außer Stress kann die plötzliche Ertaubung noch andere Ursachen haben - Infektionskrankheiten, die durch eine Virusgrippe Funktionsstörungen im Bereich der Halswirbelsäule verursachen oder Medikamente, die das Innenohr schädigen. Bei Tumoren im Kopf oder nach einer Schädelverletzung kommt es ebenfalls nicht selten zum akuten Hörsturz. Äußerst selten spielt jedoch übergroßer Lärm eine Rolle. Allenfalls vermag ein Schreck einen kurzen Gefäßkrampf und damit den Hörverlust auszulösen.

Bis ärztlicher Rat eingeholt ist, müssen Hörsturz-Patienten strenge Bettruhe einhalten und dürfen allenfalls ein blutverdünnendes Acetylsalicylsäure-Präparat einnehmen - sofern dagegen keine Allergie besteht. Alkohol und Nikotin sind tabu. Steht die Diagnose Hörsturz fest, bekommt der Patient durchblutungsfördernde, krampflösende Medikamente in Form von Infusionen, die die Blutzirkulation im Ohr verbessern. Auch die Behandlung mit Sauerstoff-Inhalationen sowie Kalzium hilft manchen Patienten. Irreparabel wird der Hörverlust dann, wenn die Durchblutungsstörung des Innenohres zu lange anhält und der Hörnerv geschädigt wird.

Fast immer ereignet sich der Hörsturz nur einmal im Leben. Wer einen Hörsturz vermeiden will, sollte stets seine eigene Lebensführung überprüfen und bei Belastungen kürzer treten.

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